Umweltzerstörungen

Die Entlausung steigert die Krebsgefahr

Neuere und ältere Untersuchungen geben klare Indikationen dahingehend, dass die Medizin, die die Züchter der norwegischen Fischwirtschaft benutzen, um den Zuchtfisch zu entlausen, zu potentiell krebserregenden Stoffen in den Fischen der Aufzucht Anlagen und ausserhalb der Anlagen führt. Bis zu 10% der gefährlichen Stoffe können im Fisch verbleiben. Beim Verzehr kann die Krebsgefahr auch auf den Menschen übertragen werden.

Eine Katastophe für das Angeln von Wildlachs in Norwegen

Die meisten norwegischen Lachsflüsse werden für das Angeln gesperrt oder die Lachssaison wird gekürzt, weil zu wenig Wildlachse die Flüsse heraufwandern. Die Lachslaus tötet den Junglachs. Die Ursache dafür ist entkommener Zuchtfisch und damit die Verbreitung der Lachslaus durch die Fischaufzucht Wirtschaft. Dieser Wirtschaftszweig und die Verantwortlichen in Oslo waschen ihre Hände in Unschuld und sehen weg.

Die Lachsmafia steuert die norwegische Fischaufzucht Wirtschaft

Die Fischerei- und Küstenministerin Lisbeth Berg-Hansen und die Direktorin vom norwegischen Fischerei Amt Liv Holmefjord sind Norwegens höchste politisch und behördlich Verantwortlichen in der Fischaufzucht Wirtschaft. Da haben die meisten ein ungutes Gefühl, wenn diese beiden Frauen Eigeninteressen im Werte von vielen Millionen norwegischen Kronen in diesem Wirtschaftszweig haben. Kein anderer norwegischer Wirtschaftszweig wird von Personen geleitet, die gleichzeitig auf beiden Seiten des Verhandlungstisches sitzen. Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht.

Millionen von Zuchtfischen auf der Flucht

2009 wurden 22 Fälle von entkommenen Lachsen und Regenbogenforellen aus norwegischen Aufzucht Anlagen gemeldet. Laut offiziellen Zahlen wurden 156 000 Zuchtlachse und 133 000 Regenbogenforellen als entkommen gemeldet. Aber die Dunkelziffer ist bedeutend höher. Auf Grund der grossen Mengen von gefangenen Zuchtfischen an Orten wo Ausbrüche nicht gemeldet wurden, ist es wahrscheinlich, dass 2009 bis zu drei Millionen Zuchtfische es schafften zu entkommen. Zusätzlich zu den im Allgemeinen nicht gemeldeten Verlusten durch Entweichen, zeigen die Meldungen der Fischzüchter, dass mindestens 2,5 Millionen Setzfische jährlich in die freie Natur entkommen.

Zuchtfische werden misshandelt

Gierige Fischzüchter brechen das Gesetz und muten den Fischen grosse Belastungen zu, wenn zu viele Fische in die Aufzucht Anlagen gesperrt werden. Fische ohne Flossen und mit offenen Wunden sind ein Teil der Realität bei der Aufzucht von denen wir anderen Menschen nichts hören sollen. Der Wunsch ständig grössere Profite zu machen steht vor den Bedürfnissen der Fische nach Gesundheit und natürlichen Lebensbedingungen. Keine andere norwegische Tierhaltung wird gesetzloser und kritikwürdiger durchgeführt als die Fischaufzucht. Auch der Fisch unterliegt dem Tierschutzgesetz, und es ist dokumentiert, dass auch Fische Schmerz, Furcht und Stress empfinden.

Die Aufzuchtanlagen der Fischwirtschaft gleichen Schweinemästereien

Die Umweltbelastungen die von einer grossen Fischzuchtanlage ausgehen können tatsächlich mit den Abfällen von einer Schweinemästerei mit 60 000 Schlachtschweinen verglichen werden. Futterabfälle und Fischexkremente gehen von den Anlagen direkt in das Meer. Dies wird von Wildfischen gefressen, und kann zu Missbildungen führen. Durchschnittlich ernähren sich 15 verschiedene Fischarten oder insgesamt mehr als 10 Tonnen Wildfisch im Bereich von Zuchtanlagen.
” Die Umweltverschmutzungen, die von norwegischen Fischzüchtern ausgehen, erinnern an die früheren Gifteinleitungen der Schwerindustrie. Die Züchter denken nur an den Profit. Die Rücksicht auf die Umwelt fehlt vollständig.“ Das sagt der Leiter des Norwegischen Umweltschutzverbandes, Kurt Oddekalv, der meint, dass das gesamte Ökosystem an der norwegischen Küste beeinflusst ist.

Überfischung der Wildfische

Die Fischwirtschaft benötigt zur Aufzucht von einem Kilo Zuchtlachs zwischen 2,5 und 5,5 Kilo Wildfische. Übrigens ist über die Hälfte der Rohstoffe im Lachsfutter für den Menschen gut geeignete Nahrung. Die industrielle Aufzucht von fischfressendem Fisch erfordert grosse Rohstoffmengen und führt damit zur Überfischung von Wildfischen, die als Futter für die Zuchtfische genutzt werden. Dies hat schon jetzt zu einer dramatischen Abnahme des Seevogelbestandes entlang der ganzen norwegischen Küste geführt.

Tilbake

Digitroll publiseringsløsning